Tagungsprogramm

Hier finden Sie den Flyer zur Tagung als PDF-Datei zum Download: Tagungsprogramm

Dienstag, 26. Juni 2018

19:00Informelles Abendessen im „Watzke“ am „Goldenen Reiter“, Hauptstr. 1, 01067 Dresden

In lockerer Atmosphäre findet vor der Kulisse der Dresdner Altstadt ein Abendessen statt.

Mittwoch, 27. Juni 2018

08:00Anmeldung und Empfang mit Kaffee
08:55Begrüßung
Prof. Dr.-Ing. habil. Thorsten Schmidt
09:00Keynote-Speech: Die Deutschen Werkstätten Hellerau auf dem Weg zu einem industriellen Projektfertiger
Fritz Straub (Deutsche Werkstätten Hellerau GmbH)

Die Deutschen Werkstätten Hellerau können nunmehr auf eine 27-jährige „Nachwende-Erfolgsgeschichte“ zurückblicken. Der Weg, um dauerhaft in einem internationalisierten harten Wettbewerb der luxuriösen Innenausstatter zu bestehen ist jedoch noch nicht zu Ende beschritten. Neue Konzepte und Ziele bezüglich Produktentwicklung, Produktionsorganisation und Unternehmensentwicklung werden aktuell auch in Zusammenarbeit mit der TU Dresden erarbeitet und realisiert.
09:45Planung und Optimierung eines hochflexiblen Produktionssystems mittels Simulation
Ralf Landmann (Siemens AG)
Madlin Müller (TU Dresden)

Das Turbinenwerk in Görlitz befindet sich in einer Umbruchphase. Das Projekt „ND-Blade-Kompetenz-Center“, unterstützt von der TU Dresden, zielt auf eine deutliche Steigerung von Effizienz und Effektivität in der Fertigung von ND-Turbinenschaufeln. Im Vorfeld der Projektrealisierung soll mit Hilfe der Simulationstechnik eine administrative und operative Produktionsplanung und -steuerung konzipiert werden, die unter allen künftigen Auftragsszenarios die Erreichung der vorgegebenen KPI sichert.
10:30Kaffeepause
11:00Ein simulationsbasiertes Advanced Planning System: interaktiv und praxistauglich
Dr. Oliver Schönherr (Saxony Media Solutions GmbH Dresden)

Die SaxMS GmbH gründete sich vor 3 Jahren aus der Fakultät Informatik der TU Dresden und schreibt eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Inzwischen zählt das permanent wachsende Team prominente Großunternehmen wie die Deutsche Bahn oder die Robert Bosch GmbH zu ihren Kunden und konnte Innovationspreise gewinnen. In Zusammenarbeit mit der TU Dresden wurde
ein Advanced Planning System entwickelt, dessen Einsatz an einem Beispiel der Produktionsplanung eines sächsischen Unternehmens erläutert wird.
11:30Logistik in Sachsen – Henne oder Ei?
Dr. André Günther (Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH)

Sachsen ist aufgrund seiner geografischen Lage im Herzen Europas und der starken industriellen Basis ein dynamisch wachsender Logistikstandort mit derzeit mehr als 120.000 Beschäftigten. Die Wirtschaftsförderung Sachsen unterstützt diese wichtige Querschnittsbranche durch Betreuung von Investoren, Außenwirtschaftsaktivitäten und Standortmarketing. Der Vortrag beleuchtet allgemein die Logistik in Sachsen und thematisiert aktuelle Entwicklungen der Branche, der Infrastruktur und in der Politik.
12:00Routenzug – Flexibel oder Getaktet?
David Wustmann, Maximilian Dörnbrack (LOGSOL GmbH)
Dr. Ingolf Meinhardt (TU Dresden)

In Produktions- und Montagesystemen werden zunehmend Routenzugsysteme eingesetzt. Dabei werden mehrere vorkommissionierte Ladungsträger bei einer Rundfahrt transportiert und bedarfsgerecht an definierte Verbrauchsstellen gebracht. Doch welches Konzept ist besser geeignet: der Einsatz von auf festen Routen und nach starrem Fahrplan verkehrenden Zügen oder eine vom Bedarf gesteuerte Lösung mit variabler Routenführung und damit mehr Flexibilität?
12:30Mittagspause
13:30Lean und digital – Shopfloor-Workshops in der Logistik
Prof. Dr.-Ing. Ingo Gestring (Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden KdöR)

Mit der Einführung von ganzheitlichen Produktionssystemen in Unternehmen wurde in vielen Fällen mit KVP-Workshops im Bereich des Shopfloors begonnen. Dort wurden mit verschiedenen Methoden Verschwendungen im Arbeitsablauf aufgenommen, analysiert und abgestellt. Dieser etablierte Prozess wird mit neuen Analysemethoden im Bereich Industrie 4.0 erweitert. Der Aufbau einer Smart Factory und deren Potentiale werden daraus abgeleitet und an einem Beispiel erläutert.
14:00Digitalisierung zur Sicherstellung von Qualitätszielen in der Halbleiterindustrie
Dr. Germar Schneider (Infineon Technologies Dresden GmbH)

Die Einhaltung strengster Qualitätsziele ist eine der wichtigsten Aufgaben in der Mikroelektronik, speziell bei Produkten für die Medizin- und Autoindustrie. Automatisierung und Digitalisierung sind heute wesentliche Bestandteile, um Fertigungen unter stetiger Verbesserung der Qualitätsziele kontinuierlich zu verbessern. Der Beitrag zeigt aktuellste Herausforderungen am Beispiel der Halbleiterfabriken von Infineon, welche Beiträge die Automatisierung & Digitalisierung der Fabriken leisten kann.
14:30Kaffeepause
15:00Optimierte flexible Personaleinsatzplanung in der kundenspezifischen Einzelfertigung
Stephan Fischer (Siemens AG)

In der Siemens AG Division Digital Factory Chemnitz werden kundenspezifische Leistungselektronik und elektrische Schaltanlagen entwickelt und in Kundeneinzelfertigung in geringer Losgröße produziert. Die Effizienz der Produktion hängt stark von einem optimierten Personaleinsatz ab. Aktuelle Methoden und Tools führen noch nicht zu befriedigenden Lösungen. Im Beitrag wird vorgestellt, wie durch Mitarbeit in Forschungsprojekten und Zusammenarbeit mit der TU Dresden Lösungsansätze entwickelt wurden.
15:30Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – Datenschutz im Wandel
Ralko Nebelung (Institut für Datenschutz und Datensicherheit GmbH)

Digitalisierung, Datenvielfalt und Wirtschaftsspionage – das sind prominente Schlagworte derzeitiger Debatten. In diesem Zusammenhang setzt sich auch zunehmend die Erkenntnis durch, dass Datensicherheit und Datenschutz wichtige Faktoren im Privat- und Geschäftsleben darstellen. Hierzu beleuchtet der Beitrag drei Fragestellungen und versucht verständliche Antworten zu geben:
1. Warum eine Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)?
2. Was ändert sich?
3. Was muss ich tun, um die DSGVO im Unternehmen umzusetzen?
16:00Schlusswort